Informationen über das Projekt

Pumpspeicherwerk Heimbach

Immer mehr Menschen wollen eine Energieerzeugung ohne Atom- oder Kohlestrom. Die Energiewende hin zu Erneuerbaren Energien halten wir für eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit. Eine Aufgabe, der wir uns stellen und die wir gemeinsam mit den Bürgern lösen möchten. Deshalb haben wir die Idee zum Bau eines Pumpspeicherwerks oberhalb des Rheins weiterentwickelt. Denn zusätzliche Speichermöglichkeiten sind in den kommenden Jahren für den Ausbau der Erneuerbaren Energien unerlässlich.

Pumpspeicherwerk Heimbach – warum?

Strom kommt jederzeit aus der Steckdose. Das stimmt und ist doch nur die halbe Wahrheit. Zurzeit decken Erneuerbare Energien wie Windkraft oder Sonnenenergie rund 30 Prozent des deutschen Stromverbrauchs. Aus Klimaschutzgründen soll dieser Anteil in den nächsten Jahren stark steigen. Weil der Wind aber nicht immer weht und die Sonne nachts nicht scheint, brauchen wir mehr Speichermöglichkeiten, damit Strom auch künftig zuverlässig rund um die Uhr zur Verfügung steht.

Das geplante Pumpspeicherwerk Heimbach kann einen wertvollen Beitrag dazu leisten, dass Erneuerbare Energien sich rascher durchsetzen und Atomkraftwerke und alte Kohlekraftwerke schneller vom Netz gehen. Wir sind überzeugt: Klimaschutz beginnt vor der eigenen Haustür.

Gründe für den Standort

Grundlegende Voraussetzungen für ein Pumpspeicherwerk sind ein ausreichend großes Oberbecken, ein Unterbecken oder ein geeignetes Gewässer zur Entnahme und Einleitung des Wassers, sowie ein möglichst großer Höhenunterschied. Im Bereich des Franzosenkopfes, oberhalb des Mittelrheintals zwischen Niederheimbach und Trechtingshausen gelegen, haben Untersuchungen einen grundsätzlich geeigneten Standort für ein PSW ergeben.

Grundsätzlich ist der Bereich des »Franzosenkopfes« für ein PSW gut geeignet, da hier der Höhenunterschied zwischen Oberbecken und Unterbecken fast 500 Meter beträgt und das Gefälle steil genug ist. Da die ursprünglich geplante Wasserentnahme aus dem Rhein nur aufwändig umzusetzen wäre, haben wir nach einem alternativen Unterbeckenstandort gesucht und im bestehenden Steinbruch der Hartsteinwerke Sooneck gefunden.

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